Brillen Raab bildet aus

17.02.2017 18:00 von Werner Böck

Myriam Quiring wechselt von der Goldschmiedekunst zur Augenoptik

Myriam Quiring
Myriam Quiring bei bumann.augenoptik

Für Myriam Quiring ist die Ausbildung zur Augenoptikerin bereits ihre zweite: In ihrem bisherigen Beruf als Goldschmiedin hatte der 25-Jährigen vor allem der Kundenkontakt gefehlt. Denn der Umgang mit Menschen in Verbindung mit einer handwerklichen Tätigkeit ist der in Hanau wohnhaften Auszubildenden besonders wichtig. „Die Augenoptik vereint beides und zusammen mit den anfallenden Büroarbeiten ist das genau die richtige Ausbildung für mich“, ist sie sich sicher und erinnert sich: „Schon in der Schule habe ich mich besonders für das menschliche Auge interessiert.“ Den letzten Anstoß für eine zweite Ausbildung im Augenoptiker-Handwerk gab dann ein Hinweis ihrer Schwester. Über das Arbeitsamt fand sie zu unserer Website und von hier zu den Augenexperten in Hanau-Großauheim und Frankfurt-Sachsenhausen: „Deren Unternehmensphilosophie, dass nur eine perfekte und individuell auf den Kunden zugeschnittene augenoptische Versorgung wirklich gut ist, hat einfach zu mir gepasst.“

 

Seit einem halben Jahr ist Myriam Quiring im Wechsel für Brillen Raab und bumann.augenoptik tätig. An beiden Standorten lernt sie Gläser schleifen (natürlich per Hand), löten und andere handwerkliche Tätigkeiten. Daneben gehören Brillenreparaturen, die Fassungs- und Gläserberatung, die Auftragsbearbeitung und die Erfassung von Kundendaten zu ihren Aufgaben. Auf die Frage, was sie an ihrer „neuen“ Tätigkeit besonders fasziniert, antwortet sie spontan: „Man setzt eine Linse vor ein menschliches Auge, das fehlsichtig ist, und kann damit bestehende Funktionsdefizite perfekt ausgleichen. Wenn dann der Kunde zufrieden ist und das auch sagt, freue ich mich sehr.“

 

Grundlegende Erfahrungen aus ihrer Tätigkeit als Goldschmiedin kommen ihr auch in der Augenoptik zugute: „Feilen, bohren, schleifen und löten sind handwerkliche Tätigkeiten, die in beiden Berufen gebraucht werden.“ Insbesondere die Feinmotorik wurde schon in ihrer ersten Ausbildung trainiert. Für ihre persönliche Zukunft wünscht sich die angehende Augenoptikerin, beide Berufsfelder miteinander zu verbinden: „Ich kann mir gut vorstellen, dass ich später einmal ausgefallene Brillen selbst fertigen werde. Ob sie sich hierfür oder für eine Weiterbildung zur Meisterin im Augenoptiker-Handwerk entscheidet, wird allerdings erst die Zeit weisen. Denn: „Zunächst möchte ich meine jetzige Ausbildung erfolgreich abschließen.“

Zurück